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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 08. Januar 2003 um 00:00 Uhr

Die Patienten, die durch den Bandscheibenvorfall Funktionsstörungen erleiden, stellen häufig die Frage, ob ihre sensiblen und/oder motorischen Ausfälle wieder zurückgehen. Hierfür gibt es eine Regel: leitet der komprimierte Nerv noch Schmerzimpulse, hat er noch Funktion. Gibt es jedoch keine Schmerzen mehr und dafür aber Lähmungen, hat er seine Funktion verloren (Wurzeltod). Nur durch eine schnelle Operation kann man dem geschädigten Nerv, die Möglichkeit geben zu regenerieren. Es kann zur Wiederkehr der Funktionen unter Umständen Monate bis Jahre dauern, aber leider kann der Schaden auch bestehen bleiben.


Leichtere Bandscheibenvorfälle können mit der Zeit schrumpfen und/oder verknöchern, so dass die Beschwerden abklingen. Die notwendige Zeit hierfür beträgt oft viele Wochen und der Patient braucht dazu Ruhe und Entlastung.



Die Heilung einer Bandscheibenkrankheit ohne Operation mit begleitender Behandlung (Schmerzmedikation, Ruhigstellung, Physiotherapie u.s.w.) nennt man konservative Therapie. Sie wird immer dann angestrebt, wenn keine Funktionsstörungen vorliegen und die Schmerzen erträglich sind.

Die Rückfallquote der nicht operierten Bandscheibenvorfälle ist heutzutage wahrscheinlich höher, als die operativ behandelten Vorfälle, da in der Regel die Menschen nicht mehr die Zeit haben, über Wochen bis Monate die entsprechenden Ruhephasen einzuhalten!

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Februar 2010 um 08:35 Uhr