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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 08. Januar 2003 um 00:00 Uhr


Bildgebende Untersuchungsmethoden:

  • Computertomogramme (CT) sind computergesteuerte Röntgenschichtaufnahmen der Wirbelsäule. Dabei erhält man Bilder vom Wirbelkanal, auf denen man den Bandscheibenvorfall genau erkennen kann.

  • Myelographie, dabei wird mit Hilfe eines Kontrastmittels der Flüssigkeitsraum um das Rückenmark (Myelon) bzw. um die Nervenfasern im Spinalkanal dargestellt. Diese etwas schmerzhafte Untersuchung wird heute nur zur präoperativen Abklärung von komplizierten Krankheitsbildern und zur Untersuchung längerstreckiger Engen eingesetzt.

Verschiedene (ausgeprägte) Bandscheibenvorfälle in der Sicht von CT (links oben), MRT (links unten) und Myelogramm


  • Kernspintomographie (MRT) ist eine Möglichkeit ohne Röntgenstrahlen das Körperinnere in allen Ebenen sichtbar zu machen und somit auch Bandscheibenvorfälle.

Wurde die Diagnose eines Bandscheibenprolaps gesichert, gibt es strenge festgelegte 

Operationsindikatoren:
  1. Das Cauda equina Syndrom, auch als Caudalähmung bekannt, ist eine der unangenehmsten Folgen eines Bandscheibenvorfalls, da es oft mit bleibenden Störungen der Blasen- und Mastdarmentleerung und beim Mann mit Potenzstörungen einhergeht. Dies erfordert eine sofortige notfallmäßige Operation!

  2. Deutliche und zunehmende motorische Ausfälle durch die Wurzelkompression sollten möglichst bald operativ  behandelt werden.

  3. Hartnäckige, auch nach längerer konservativer Behandlung anhaltende Beschwerden, die durch einen Bandscheibenprolaps verursacht werden, stellen eine relative Operationsindikation dar, die mit dem Patienten abgesprochen werden sollte.

  4. Auch (mehrere) akute Schmerzschübe mit oder ohne begleitende Gefühlsstörungen können auf Wunsch des Patienten bei eindeutig nachgewiesenem Bandscheibenvorfall auch eine Operationsindikation sein.

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Februar 2010 um 08:38 Uhr