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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 08. Januar 2003 um 00:00 Uhr

Die Bandscheibe ist in ihrer Art nach dem Prinzip eines Wasserkissens aufgebaut:
Sie hat einen festen äußeren Ring = Faserring (Anulus fibrosus) und einen weichen, gallertartigen inneren Kern (Nucleus pulposus).
Eine weitere Voraussetzung für die Beweglichkeit der Wirbelsäule bilden die Wirbelgelenke, die Muskulatur (Rücken- und Bauchmuskeln) und der Bandapparat. Die bei der Bewegung am meisten beanspruchten Teile sind die Bandscheiben, die Wirbelgelenke und der Bandapparat. Die aufrechte Haltung wird erreicht:

Passive und aktive Haltung:

aktiv durch Muskelkraft und
passiv durch Hängen in den Bändern.
Die Bedeutung der Bauchmuskulatur für
die Haltung der Wirbelsäu

 

 

Auf Dauer ist der Bandapparat der Belastung der passiven Haltung nicht gewachsen, d.h. die Muskulatur wird überdehnt und schlaff, die Bandscheiben werden übermäßig beansprucht, was ihre Degeneration (Verschleiß) beschleunigt. Deshalb ist eine aktive Haltung die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen!

 

 

Bewegungssegment
nach Junghanns


Zwei beweglich miteinander verankerte Wirbel mit der Gesamtheit ihrer Muskeln, Bänder, ihrer zwei Gelenke und ihrer Bandscheibe nennt man Bewegungssegment.
Das Rückenmark liegt fast schwerelos in einer wässerigen Flüssigkeit, dem Hirn- oder Nervenwasser (Liquor), die durch Häute geschützt wird und zwar durch die dünne Spinnwebhaut (Arachnoidea) einerseits und die derbe, dicke Hirnhaut (Dura) andererseits. Zwischen je 2 Wirbeln verlassen rechts und links ein Nervenpaar, die Spinalnerven (Wurzeln) den Rückenmarkkanal zum Körper hin.

Rückenmarkshäute


Durch die Kompliziertheit des zentralen Achsenorgans, erklären sich die vielfältigen Krankheitsbilder der Wirbelsäule, des Rückenmarks und der Spinalnerven.

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Februar 2010 um 09:24 Uhr